Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen
KeyWebDesign
Inhaber: Keywan Mani Fischer
c/o flexdienst – #21531
Kurt-Schumacher-Straße 76
67663 Kaiserslautern
E-Mail: info@keywebdesign.de
Website: https://keywebdesign.de
– nachfolgend „Auftragnehmer" genannt –
und seinen Kunden über die Erbringung von Leistungen in den Bereichen Webdesign, Website-Erstellung, Website-Pflege, Suchmaschinenoptimierung, Texterstellung und Einrichtung von Hosting-Dienstleistungen.
Kunden können sowohl Verbraucher als auch Unternehmer sein. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder Vertrag haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
Darstellungen von Leistungen auf der Website, auf Kleinanzeigen-Plattformen, in sozialen Netzwerken oder in sonstigen Werbemitteln stellen noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.
Der konkrete Leistungsumfang, die Vergütung, mögliche Teilzahlungen und die voraussichtliche Bearbeitungszeit ergeben sich aus dem individuellen Angebot des Auftragnehmers.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot des Auftragnehmers in Textform, insbesondere per E-Mail oder Nachricht, annimmt oder der Auftragnehmer mit Zustimmung des Kunden mit der Leistungserbringung beginnt.
Soweit im Angebot nichts anderes angegeben ist, ist das Angebot für einen Zeitraum von 10 Tagen gültig. Änderungen oder Ergänzungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. Daraus entstehender zusätzlicher Aufwand wird nach vorheriger Abstimmung gesondert berechnet.
Der Auftragnehmer erbringt je nach individueller Vereinbarung insbesondere folgende Leistungen: Konzeption, Gestaltung und Erstellung von Websites; technische Einrichtung und Konfiguration von Websites; Einrichtung von Content-Management-Systemen; Einrichtung und Konfiguration von Hosting-Angeboten; Website-Wartung und technische Pflege; Einpflege und Aktualisierung von Inhalten; Erstellung oder Überarbeitung von Texten nach den Vorgaben des Kunden; grundlegende oder fortlaufende Suchmaschinenoptimierung; Beratung zu Webdesign, Technik, Hosting und Suchmaschinenoptimierung.
Der konkrete und geschuldete Leistungsumfang richtet sich ausschließlich nach dem jeweiligen Angebot beziehungsweise der individuellen Leistungsbeschreibung. Leistungen, die nicht ausdrücklich vereinbart wurden, sind nicht Bestandteil des Vertrags. Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung einzelner Leistungen geeignete Subunternehmer oder sonstige Erfüllungsgehilfen einzusetzen.
Die Gestaltung und Erstellung der Website erfolgt auf Grundlage der mit dem Kunden vereinbarten Leistungsbeschreibung. Soweit nichts anderes vereinbart wurde, umfasst das Angebot 2 Korrekturrunden. Weitergehende Änderungswünsche oder Änderungen bereits freigegebener Inhalte können gesondert berechnet werden.
Geschmackliche Abweichungen, die keinen objektiven Mangel darstellen und nicht von der vereinbarten Leistungsbeschreibung abweichen, begründen keinen Anspruch auf kostenlose vollständige Neugestaltung. Die Darstellung einer Website kann abhängig von Endgerät, Betriebssystem, Browser, Bildschirmgröße und individuellen Benutzereinstellungen geringfügig abweichen. Eine vollständige identische Darstellung in sämtlichen vorhandenen oder zukünftigen Browsern, Browserversionen und Endgeräten wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Nachträgliche Änderungen an der Website durch den Kunden oder durch Dritte können zu technischen Fehlern führen. Der Auftragnehmer haftet nicht für Fehler, die durch solche Eingriffe verursacht werden.
Der Kunde stellt dem Auftragnehmer alle zur Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugangsdaten und Inhalte rechtzeitig und vollständig zur Verfügung. Dazu gehören je nach Auftrag insbesondere: Texte, Bilder, Logos und Grafiken, Kontaktdaten und Unternehmensinformationen, Zugangsdaten für Hosting, Domain, Content-Management-Systeme oder sonstige Dienste, Freigaben und Rückmeldungen sowie Angaben zu gewünschten Funktionen und Gestaltungen.
Der Kunde ist verpflichtet, die vom Auftragnehmer vorgelegten Entwürfe, Zwischenstände und Rückfragen innerhalb einer angemessenen Frist zu prüfen und zu beantworten. Verzögerungen, die durch verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Kunden entstehen, verlängern vereinbarte Leistungsfristen entsprechend. Hierdurch entstehender zusätzlicher Aufwand kann gesondert berechnet werden.
Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten sicher aufzubewahren und dem Auftragnehmer Änderungen von Zugangsdaten unverzüglich mitzuteilen. Der Kunde bleibt für die regelmäßige Sicherung seiner Daten verantwortlich, sofern eine Datensicherung nicht ausdrücklich Bestandteil eines Wartungsvertrags ist.
Der Kunde versichert, dass er zur Verwendung sämtlicher von ihm bereitgestellter Inhalte berechtigt ist. Dies betrifft insbesondere Texte, Bilder, Fotos, Videos, Logos, Marken, Schriftarten, Musik, Grafiken und sonstige Materialien. Der Kunde versichert außerdem, dass die bereitgestellten Inhalte keine Rechte Dritter und keine gesetzlichen Vorschriften verletzen.
Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die vom Kunden bereitgestellten Inhalte rechtlich zu überprüfen. Der Kunde stellt den Auftragnehmer von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer vom Kunden zu vertretenden Rechtsverletzung geltend gemacht werden. Dies umfasst auch die erforderlichen und angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Die gesetzlichen Rechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
Erkennt der Auftragnehmer offensichtlich rechtswidrige oder rechtsverletzende Inhalte, darf er deren Verwendung ablehnen beziehungsweise die Bearbeitung bis zur Klärung aussetzen.
Texte werden nur im ausdrücklich vereinbarten Umfang und auf Grundlage der Informationen und Vorgaben des Kunden erstellt. Der Kunde ist verpflichtet, die erstellten Texte vor Veröffentlichung auf sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit und rechtliche Zulässigkeit zu prüfen und freizugeben. Der Auftragnehmer erbringt keine Rechts-, Steuer- oder sonstige Fachberatung.
Rechtstexte, insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise, Widerrufsbelehrungen und Allgemeine Geschäftsbedingungen, sind nicht Bestandteil der Texterstellung, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Sofern der Auftragnehmer Formulierungshilfen für rechtlich relevante Inhalte bereitstellt, ersetzen diese keine Prüfung durch einen Rechtsanwalt oder einen anderen hierzu befugten Anbieter.
Der Auftragnehmer bietet grundsätzlich kein eigenes Webhosting an und registriert keine Domains für den Kunden. Der Hostingvertrag und gegebenenfalls der Domainvertrag kommen unmittelbar zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Drittanbieter zustande. Der Auftragnehmer unterstützt den Kunden lediglich bei der Auswahl, Einrichtung oder Konfiguration des Hosting-Angebots, soweit dies vereinbart wurde.
Der Kunde trägt die Kosten für Hosting, Domains, SSL-Zertifikate, E-Mail-Dienste, Lizenzen, Plugins, Themes und sonstige Drittanbieterleistungen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Der Auftragnehmer hat keinen Einfluss auf Verfügbarkeit, Leistungsfähigkeit, Änderungen, Sicherheitsmaßnahmen, Preise oder Vertragsbedingungen des jeweiligen Drittanbieters. Für Ausfälle, Störungen, Datenverluste oder Leistungseinschränkungen eines Drittanbieters haftet der Auftragnehmer nur, soweit er diese selbst schuldhaft verursacht hat.
Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, Verträge mit Hosting- und sonstigen Drittanbietern fristgerecht zu bezahlen und aufrechtzuerhalten. Die Zugangsdaten und Vertragskonten bei Drittanbietern sollen grundsätzlich auf den Namen und die Kontaktdaten des Kunden eingerichtet werden.
Leistungen zur Suchmaschinenoptimierung werden nach dem jeweils vereinbarten Leistungsumfang erbracht. Der Auftragnehmer schuldet eine fachgerechte Durchführung der vereinbarten Maßnahmen, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere wird keine Garantie übernommen für eine bestimmte Position in Suchmaschinenergebnissen, die Aufnahme oder dauerhafte Anzeige in einem Suchmaschinenindex, eine bestimmte Anzahl von Website-Besuchern, Anfragen, Aufträgen oder Umsätzen sowie den dauerhaften Erhalt einer erreichten Platzierung.
Suchmaschinen können ihre Algorithmen, Richtlinien und Darstellungsformen jederzeit ändern. Derartige Änderungen liegen außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers. Eine fortlaufende Überwachung und Anpassung der Suchmaschinenoptimierung ist nur geschuldet, wenn eine laufende SEO-Betreuung ausdrücklich vereinbart wurde.
Leistungs- und Fertigstellungstermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Voraussetzung für die Einhaltung vereinbarter Termine ist die rechtzeitige und vollständige Mitwirkung des Kunden. Verzögert sich die Leistung durch fehlende Inhalte, verspätete Freigaben, technische Probleme bei Drittanbietern oder sonstige vom Kunden beziehungsweise von Dritten verursachte Umstände, verlängert sich die Leistungsfrist angemessen.
Ereignisse höherer Gewalt und sonstige unvorhersehbare Ereignisse, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, verlängern die Leistungsfrist für die Dauer der Beeinträchtigung. Der Auftragnehmer informiert den Kunden über erkennbare wesentliche Verzögerungen.
Die Vergütung ergibt sich aus dem individuellen Angebot. Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen, solange die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
Bei Aufträgen zur Erstellung einer Website ist eine Anzahlung in Höhe von 50 Prozent der vereinbarten Gesamtvergütung fällig. Die Anzahlung ist innerhalb von 7 Werktagen nach Vertragsschluss beziehungsweise Zugang der Anzahlungsrechnung zu zahlen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, mit der Bearbeitung erst nach Eingang der vereinbarten Anzahlung zu beginnen.
Die verbleibende Vergütung ist nach Fertigstellung und Abnahme der Website beziehungsweise nach Erbringung der vereinbarten Leistung fällig, sofern im Angebot kein anderer Zahlungsplan vereinbart wurde. Vergütungen für monatliche Wartungs- oder Pflegeleistungen sind jeweils monatlich im Voraus fällig. Rechnungen sind innerhalb von 7 Werktagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zu bezahlen.
Zusatzleistungen, die nicht vom ursprünglichen Angebot umfasst sind, werden nach vorheriger Abstimmung gesondert vergütet. Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Der Auftragnehmer kann nach vorheriger Mahnung und angemessener Fristsetzung weitere Leistungen bis zur Zahlung aussetzen.
Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer dem Kunden die Website oder den betreffenden Leistungsstand zur Prüfung bereit. Der Kunde ist verpflichtet, die Leistung innerhalb von 5 Werktagen zu prüfen und entweder abzunehmen oder konkrete Mängel mitzuteilen. Unwesentliche Mängel berechtigen den Kunden nicht zur Verweigerung der Abnahme.
Nutzt oder veröffentlicht der Kunde die Website mit Kenntnis des fertiggestellten Zustands im geschäftlichen Betrieb, kann dies als Abnahme gelten, sofern er zuvor auf diese Folge hingewiesen wurde. Gesetzliche Regelungen zur Abnahme, insbesondere gegenüber Verbrauchern, bleiben unberührt. Nach der Abnahme auftretende Änderungswünsche, die keine Mängelbeseitigung darstellen, werden gesondert berechnet. Veröffentlicht oder nutzt der Kunde die Website vor vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ohne ausdrückliche Zustimmung des Auftragnehmers, stellt dies eine unerlaubte Nutzung der vom Auftragnehmer erstellten Arbeitsergebnisse dar. Der Auftragnehmer behält sich in diesem Fall vor, rechtliche Schritte einzuleiten, insbesondere die Geltendmachung von Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen sowie den Einsatz anwaltlicher Unterstützung auf Kosten des Kunden.
Bei Mängeln gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Der Kunde soll auftretende Mängel möglichst genau beschreiben und dem Auftragnehmer eine angemessene Gelegenheit zur Prüfung und Nacherfüllung geben. Ein Mangel liegt nicht vor, wenn eine Funktion oder Gestaltung lediglich nicht den persönlichen Vorstellungen des Kunden entspricht, aber der vereinbarten Leistungsbeschreibung entspricht.
Keine Mängelansprüche bestehen für Fehler, die insbesondere verursacht wurden durch Änderungen des Kunden oder unbefugter Dritter, unsachgemäße Bedienung, nicht unterstützte oder veraltete Hard- oder Software des Kunden, Störungen oder Änderungen bei Hosting-Anbietern oder sonstigen Drittanbietern, Updates von Drittsoftware sowie Schadsoftware oder Angriffe von außen, die der Auftragnehmer nicht schuldhaft verursacht hat. Die gesetzlichen Rechte von Verbrauchern werden durch diese Bestimmungen nicht eingeschränkt.
Nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde die für den vertraglich vorausgesetzten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte an den individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen. Soweit nichts anderes vereinbart wurde, erhält der Kunde ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht zur Verwendung der Arbeitsergebnisse für die eigene Website und den eigenen Geschäftsbetrieb.
Eine Weiterveräußerung, Unterlizenzierung oder Verwendung der Arbeitsergebnisse für andere Projekte oder für Dritte ist nur zulässig, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. An Standardbestandteilen, wiederverwendbaren Modulen, Vorlagen, Methoden, Konzepten, Code-Bibliotheken und eigenen Werkzeugen des Auftragnehmers verbleiben die Rechte beim Auftragnehmer. Rechte an Software, Themes, Plugins, Fotos, Schriftarten oder sonstigen Inhalten von Drittanbietern richten sich nach den jeweiligen Lizenzbedingungen.
Bis zur vollständigen Bezahlung darf der Kunde Entwürfe und Arbeitsergebnisse grundsätzlich nur zur Prüfung und Abnahme verwenden. Der Kunde darf vom Auftragnehmer angebrachte Urheber- oder Lizenzhinweise nicht entfernen, soweit diese aufgrund von Rechten Dritter erforderlich sind.
Der Auftragnehmer darf den Namen und die Website des Kunden nach deren Veröffentlichung als Referenz nennen und öffentlich zugängliche Ansichten der erstellten Website in einem Portfolio darstellen. Dies gilt nicht, wenn der Kunde der Referenznennung vor oder während der Leistungserbringung in Textform widerspricht oder berechtigte Geheimhaltungsinteressen entgegenstehen. Personenbezogene Daten oder nicht öffentlich zugängliche Informationen werden nicht ohne eine erforderliche Einwilligung veröffentlicht.
Inhalt und Umfang der monatlichen Wartungsleistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Ein Wartungsvertrag umfasst nur die ausdrücklich vereinbarten Leistungen und Zeitkontingente. Nicht verbrauchte Zeitkontingente verfallen am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums und werden nicht auf Folgemonate übertragen, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Zusätzliche Leistungen außerhalb des vereinbarten Wartungsumfangs werden nach vorheriger Abstimmung gesondert berechnet.
Der Wartungsvertrag beginnt zu dem im Angebot genannten Zeitpunkt. Soweit im Angebot keine andere Laufzeit vereinbart wurde, wird der Wartungsvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Wartungsvertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende eines Monats in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach Beendigung des Wartungsvertrags besteht keine Verpflichtung zu weiteren Updates, Kontrollen, Datensicherungen oder Fehlerbehebungen.
Eine bestimmte ununterbrochene Verfügbarkeit der Website wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Der Auftragnehmer kann keine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit von Hosting-, Domain-, E-Mail-, Plugin-, API- oder sonstigen Drittanbieterleistungen gewährleisten. Wartungsarbeiten können vorübergehende Einschränkungen verursachen.
Datensicherungen werden nur durchgeführt, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Auch bei vereinbarten Datensicherungen ist der Kunde verpflichtet, eigene aktuelle Sicherungskopien wichtiger Daten und Inhalte aufzubewahren, soweit ihm dies zumutbar ist.
Der Kunde ist für die rechtliche Zulässigkeit des Betriebs und der Inhalte seiner Website verantwortlich. Dies betrifft insbesondere Impressumspflichten, Datenschutzinformationen, Cookie- und Einwilligungsanforderungen, Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte, Preisangaben, Informationspflichten gegenüber Verbrauchern, branchenspezifische Vorschriften sowie Wettbewerbsrecht. Der Auftragnehmer schuldet keine rechtliche Prüfung oder Rechtsberatung.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie sowie soweit eine Haftungsbegrenzung gesetzlich unzulässig ist.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Auftragnehmer nur für den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch vom Kunden bereitgestellte fehlerhafte Inhalte, unvollständige Informationen, unsichere Zugangsdaten, Eingriffe des Kunden oder Dritter oder Leistungen externer Anbieter verursacht wurden, soweit der Auftragnehmer diese Schäden nicht zu vertreten hat. Der Auftragnehmer haftet nicht für einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, eine bestimmte Reichweite, Suchmaschinenplatzierung, Besucherzahl oder Umsatzentwicklung.
Beide Parteien behandeln nicht öffentlich bekannte geschäftliche und technische Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich. Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers. Soweit der Auftragnehmer im Rahmen von Wartungs-, Hosting- oder Administrationsleistungen Zugriff auf personenbezogene Daten erhält und diese im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien bei Bedarf eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.
Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular, die dem Verbraucher vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt werden.
Wünscht der Verbraucher, dass der Auftragnehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, muss der Verbraucher hierzu eine ausdrückliche Erklärung abgeben. Bei einem Widerruf nach Beginn der Leistungserbringung kann der Verbraucher nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften zum Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen verpflichtet sein. Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen.
Die Vertragskommunikation kann per E-Mail oder über andere vereinbarte elektronische Kommunikationswege erfolgen. Der Kunde ist verpflichtet, eine aktuelle E-Mail-Adresse anzugeben und den Empfang vertragsrelevanter Nachrichten regelmäßig zu prüfen. Änderungen von Kontaktdaten sind der jeweils anderen Partei unverzüglich mitzuteilen.
Der Auftragnehmer ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz des Auftragnehmers Gerichtsstand. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.
Stand: Juli 2026